| |
|
 |
 |
 |
 |
|
Die Azubis des Ausbildungsrestaurants hatten mit viel
Liebe ein afrikanisches Essen kreiert, das superlecker geschmeckt
hat und und
perfekt in seiner Zusammensetzung präsentiert wurde. Das afrikanische
Essen im Ausbildungsrestaurant wurde in Projektarbeit von Auszubildenden
unter Leitung der Küchenausbilder Jürgen Burghard und Rolf
Gehrke konzipiert und gekocht. Für die Dekoration und den Service
war die Serviceausbilderin Anna Thiel verantwortlich.
Anschließend
fand mit den Azubis des Ausbildungsrestaurants und der NIGERIA AG
Ein Workshop statt.
Zunächst wurden allgemeine ökonomische
und politische Fakten aus Nigeria und Burkina Faso vorgestellt.
Besonders wurde
die sogenannten Entwicklungshilfe in Augenschein genommen.
Schnell
entwiceklte sich durch einen Vortrag sowie durch Ergänzungen
und Anregungen Durch Ade` ein Diskussion um das eigentliche Thema,
nämlich
den sensiblen Sprachgebrauch und unbeabsichtigter Gewalt bzw.
Rassismus/Diskriminierung in der Sprache.
Ade` regte u.a. an,
Die 53 afrikanischen Länder auch sprachlich
zu unterschieden. Ein junger Mann aus Nigeria ist ein Nigerianer,
aus Ghana ein Ghanae usw.
Statt Ethnie bot er das Wort Volk an . In
Norwegen wohnen z.B. weitaus weniger Menschen als in Nigeria und
dort wird auch nicht von einer Ethnie Der Norweger gesprochen.
Er
verwies darauf, dass allein in Nigeria 25o Sprachen und 4oo Dialekte
gesprochen werden.
Die Wortwahl Eine-Welt statt 3te Welt war schon
in den Ergebnissen der Nigeria AG entsprechend formuliert.
Lange wurde über
den Mythos Entwicklungshilfe diskutiert.
Ade`Odukoya bekräftigte noch einmal die Forderung nach Entschuldung
für die Länder Afrikas .
Der Schuldendienst macht als
Rückfluss in die westlichen
Industriestaaten mehr als die Hälfte der „Entwicklungs“hilfe
aus.
|
|
Zusammenfassung der Wortbeiträge von Sascha
Heimann und Mathias Dagligil:
Unsere Meinung
ist :die Politik müsste verändert werden.
Es reicht nicht nur bei den „kleinen Menschen“ anzufangen.
Wir sehen nicht das gespendete Gelder wirklich dahin gelangen wo
sie hinsollen. Es wird zuviel Geld für Overhead verbraucht.
Mathias
findet Patenschaften besser als allgemeine Spenden.
Konkrete Hilfe,
z. B. Sachspenden selber hinbringen erscheint uns sinnvoller.
Wir
kleinen Menschen haben gar nicht die Möglichkeit so zu
helfen, wie wir es wollen, wenn die Leute die über uns stehen,
es nicht zulassen.
Was Adé macht ist gut. Wir sehen, dass
ein Einzelner etwas ausrichten kann. Es ist besser sich mit Worten
zu wehren als sich
zu schlagen.
Musik sollte auch dazu benutzt werden sich politisch
zu äußern.
Nicht sich mit Texten gegenseitig fertig zu machen und sich anschließend
aufs Mett zu hauen. Rapper sollten ihre „Macht“ ausnutzen
um ihren Beitrag zur friedlichen Veränderung der Welt zu leisten.
|
|
Einige Äußerungen der Teilnehmenden
dazu:
"
Das hat was gebracht. so aus "erster Hand" zu erfahren,
wie das Leben in Nigeria ist."
"
Na ja, das sind seine Eindrücke und seine Erfahrungen. Aber
wir müsen bedenken, er kommt auch aus der Oberschicht."
"
ich hatte mir etwas anderes erwartet. Ich dachte er spricht über
Gewalt."
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
| |
|