Was ist Aids ?
Aids
(Acquired Immune Deficiency Syndrome - erworbenes Immunschwächesyndrom)
ist eine tödliche Krankheit, die durch eine Infektion mit
dem HIV (Human Immunodeficiency Virus) entsteht. Durch die Schwächung
des Immunsystems kann der Körper auch harmlose Infektionen
nicht mehr abwehren, so dass diese Infektionen schon vorzeitig
zum Tode führen kann. Zwischen der HIV-Infizierung und dem
Ausbruch der Krankheit vergehen in der Regel zehn Jahre. Während
der Krankheitsverlauf in den Industrieländern etwa ein bis
zwei Jahre dauert, liegt er in den Entwicklungsländern bei
sechs bis zwölf Monaten. In den sogenannten Aids-Tests werden
nur die HIV-Antikörper
gesucht, so dass ein positives Ergebnis nicht bedeutet, dass man
Aids hat. Zwischen der Infizierung und der Bildung von nachweisbaren
Antikörpern können drei Monate vergehen. Aus diesem Grunde
können Tests eine Infizierung erst nach diesem Zeitraum feststellen. Übertragen
wird das Virus durch ungeschützten Geschlechtsverkehr
mit einem infizierten Partner, durch erregerhaltiges Blut (Transfusionen,
Blutprodukte, verunreinigte Instrumente wie z. B. Spritzen) und
durch infizierte Mütter auf ihre Kinder. Bislang sind zwei
Arten des Virus bekannt. Beide führen zu
der Immunschwächkrankheit. Während HIV-1 weltweit nachweisbar
ist, tritt HIV-2 vor allem in Westafrika und neuerdings auch
in Indien auf.
Was bedeutet “Risikogruppe”?
Zur Risikogruppe
zählt man Homosexuelle, Fixer und Bluterkranke,
da sie in besonderem Maße HIV-infektionsgefährdet sind.
Das Durchschnittsalter der Aids-Kranken beträgt 30 bis 39
Jahre. Aids-Fälle finden sich vornehmlich in den Großstädten.
Besonders betroffen in der BRD sind die Städte Frankfurt,
München und Berlin.
Wie ansteckend ist Aids?
Im Gegensatz zu anderen
Infektionen, wie etwa Erkältung,
Grippe oder Masern, wird Aids nicht durch Anhusten, Benutzung des
gleichen Essbesteckes usw. übertragen. Bisherige Erfahrungen
haben deutlich gezeigt, dass Aids nicht durch alltägliche
Kontakte wie Handschütteln, Benutzen der gleichen Teller,
Trinken aus demselben Glas, Benutzen von Toiletten, Bädern
oder Saunen übertragen wird. Es besteht ebenfalls kein Ansteckungsrisiko
bei der Zusammenarbeit, dem Zusammenwohnen oder bei der Pflege
von Aids-Kranken bzw. HIV-Positiven. Auch in Schulen, Restaurants
und sonstigen öffentlichen Gebäuden ist eine Ansteckung
ausgeschlossen. Das Virus wurde zwar im Urin, Speichel sowie in
der Tränenflüssigkeit
nachgewiesen, doch ist eine Übertragung auf dem Weg über
diese Flüssigkeit noch nie beobachtet worden.
Welches sind
die Hauptansteckungswege von Aids?
Zur Übertragung kommt
es, wenn die Viren oder infizierte Blutzellen in die Blutbahn
gelangen. Dies ist vor allem bei Sexualpraktiken
mit erhöhtem Verletzungsrisiko oder bei direktem Blutkontakt
der Fall.
Kann Aids durch “normalen” Geschlechtsverkehr übertragen
werden?
Die Übertragung des Virus vom infizierten Mann auf die gesunde
Frau findet häufiger statt als umgekehrt. Das Ansteckungsrisiko
ist jedoch kleiner als beim Analverkehr, da es seltener zu Verletzungen
kommt. Die Infektion geschieht durch den Kontakt zwischen Sperma
und Blut. Während der Menstruation der Frau besteht erhöhtes
Risiko.
Was bedeutet “Promiskuität”?
Hierunter versteht man Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden
Partnern bzw. Partnerinnen.
Warum erhöht “Promiskuität” das Risiko
einer Ansteckung?
Durch Sexualverkehr mit häufig wechselnden Partnern steigt
die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter diesen eine infizierte
Person befindet. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es sich
um “flüchtige Bekanntschaften” handelt.
Besteht beim Geschlechtsverkehr mit Prostituierten erhöhte
Ansteckungsgefahr?
Nach einer Untersuchung betrug die HIV-Infektionsrate bei “lizensierten
Prostituierten” ca. 3 Prozent. Bei Prostituierten ohne behördliche
Genehmigung liegt die Infektionsrate erheblich höher. Zurzeit
müssen lizensierte Prostituierte regelmäßig einen
Aids-Test durchführen lassen.
Schützen Kondome vor einer Ansteckung mit HIV?
Laboruntersuchungen haben ergeben, dass Kondome für Aids-Viren
undurchlässig sind. Durch ihre Benutzung wird die Ansteckungsgefahr
stark vermindert.
Kann man sich in einem Restaurant anstecken? - Z. B. wenn der Koch
an Aids erkrankt ist?
Bisher gab es keinen Fall, bei dem Aids durch Nahrungsmittel übertragen
wurde. Das Essen in Restaurants stellt folglich kein Risiko dar.
Ist eine Übertragung von HIV im Schwimmbad möglich?
Bisher gab es keinen Fall. Das Virus wird durch das Chlor im Wasser
zerstört.
Gibt es Aids auch bei Tieren?
Der Erreger von Aids führt nur beim Menschen zu einer Erkrankung,
nicht aber bei Tieren. Schimpansen können sich mit HIV infizieren.
Es gibt jedoch eine Reihe von Viren, die dem HIV sehr ähnlich
sind und Tiere befallen.
Gibt es einen Test für Aids?
Unter Aids versteht man die akute Krankheitsphase, in der die
Betroffenen deutliche Symptome einer Immunschwäche zeigen.
Aids sollte nicht mit der Infektion an HIV verwechselt werden.
Unter Umständen kann eine HIV-infizierte Person nicht an Aids
erkranken. Bis heute gibt es keine Möglichkeit festzustellen,
ob eine HIV-positive Person auch tatsächlich an Aids erkranken
wird. Der sogenannte Aids-Test weist nach, ob sich im Blut eines
Patienten Antikörper gegen HIV gebildet haben. Das Vorhandensein
solcher Antikörper bedeutet lediglich, dass der Betreffende
mit dem Virus infiziert wurde. Es sagt nichts darüber aus,
ob eine Person an Aids erkranken wird oder nicht.
Was bedeutet HIV-Antikörper-Test?
Oft auch als Aids-Test bezeichnet, er ermöglicht das Testverfahren,
den Nachweis von Antikörpern gegen das “Aids-Virus”.
Was bedeutet HIV-positiv?
Hierunter versteht man, dass der Betreffende sich mit dem Aids-Virus
infiziert hat. Sein Test-Ergebnis war positiv, d. h., es hat eine
Reaktion stattgefunden. Von einem negativen Test-Ergebnis spricht
man, wenn eine Person keine Antikörper gegen HIV besitzt.
Wo wird der Aids-Test durchgeführt?
Man kann den Test bei fast allen Ärzten und Gesundheitsämtern
durchführen lassen.
Wie sicher ist das Testergebnis?
Die diagnostische Sicherheit von heutigen HIV-Antikörpertests
liegt zwischen 97,4 und 99,6 Prozent. Bei positivem Befund werden
jedoch eine Reihe von Zusatztests durchgeführt. Erst wenn
alle Ergebnisse positiv sind, wird dem Betroffenen der Befund mitgeteilt.
Im Falle eines negativen Befundes ist eine wichtige Tatsache zu
beachten: die Wahl des richtigen Untersuchungszeitpunkts. Denn
erst etwa sechs bis acht Wochen nach der Infektion sind genügend
Antikörper im Blut enthalten, um ein eindeutiges Testergebnis
zu gewährleisten. Unmittelbar nach einer vermuteten Ansteckung
hat es keinen Sinn, sich einem Test zu unterziehen.
Welches sind die Symptome von Aids?
Während der Latenzphase zeigen sich keine Symptome. Der Krankheitsausbruch
zeigt sich an der Unfähigkeit des Organismus, mit normalen
Krankheiten fertig zu werden. Unter anderem treten folgende Symptome
auf:
> Extreme Müdigkeit, manchmal in Verbindung mit Kopfschmerzen,
Schwindelgefühl sowie Verwirrungszustände.
> Andauerndes Fieber oder nächtliche Schweißausbrüche.
> Gewichtsverlust von mehr als 5 kg, der sich nicht auf Diät-Kuren
oder sportliche Betätigung zurückführen lässt.
> Lymphknotenschwellungen in der Halsgegend, in den Achselhöhlen
oder in der Leistengegend.
> Rötlicher oder farbloser Ausschlag an der Haut oder Schleimhäuten
(an Mund, Nase oder After).
> Andauernder trockener Husten, der nicht vom Rauchen stammt und
länger anhält als bei normalen Erkältungen.
> Ständige, heftige Durchfälle.
> Dicker, weißer Zungenbelag, der sich bis in den Halsbereich
hinein ausbreitet und häufig mit Halsschmerzen verbunden sein
kann.
> Unerklärliche Blutungen aus Körperöffnungen oder
von Hautausschlägen.
> Größere und länger sichtbare blaue Flecken nach
Prellungen.
> Zunehmende Kurzatmigkeit.
HIV / Aids in Afrika
In zahlreichen Ländern Afrikas wird die HIV / Aids-Pandemie
bereits in den nächsten beiden Jahrzehnten zu einer erheblichen
Senkung des Bevölkerungswachstums, einer Zunahme der Kindersterblichkeit
um mehr als 100 % und zu einer Verkürzung der durchschnittlichen
Lebenserwartung auf deutlich unter 50 Jahre führen. Es ist
nicht auszuschließen, dass sich diese katastrophale Entwicklung
in einigen Ländern Asiens wiederholt. Gleichwohl wird im Hinblick
auf die hohe durchschnittliche Kinderzahl in Afrika damit gerechnet,
dass die Bevölkerung dieses Kontinents auf absehbare Zeit
schneller wächst als in allen anderen Regionen der Welt. Für
die nächsten 15 Jahre rechnet die UN-Bevölkerungsabteilung
mit 15,5 Mio. Aids-Toten weltweit, davon rund drei Viertel in Subsahara-Afrika.
Mittlerweise sind 40 % der HIV-infizierten Erwachsenen Frauen.
Vor wenigen Jahren betrug ihr Anteil noch 25 %. In von Männern
dominierten Gesellschaften ist es für sie besonders schwierig,
sich vor Ansteckungen zu schützen. Dies gilt auch für
die im Sex-Gewerbe tätigen Frauen (aber auch Männer).
Sie sind meist den Forderungen der Freier nach schutzlosem Geschlechtsverkehr
ausgesetzt. Die miserablen gesundheitlichen Bedingungen in den
Ländern des Südens, die zu Tuberkulose, Malaria und anderen
Krankheiten führen, beschleunigen den Ausbruch von Aids.
Aids ist letztlich nicht nur ein medizinisches, sondern gerade
in den südlichen Ländern ein sozioökonomisches Problem.
In den wirtschaftlich unterentwickelten Ländern findet Aids
nicht nur einen fruchtbaren Boden zur Ausbreitung, sondern ist
selbst zur Ursache für Unterentwicklung geworden. Notwendig
sind breit angelegte und umfassende Präventionsmaßnahmen.
Neben der Aufklärung über Aids und der Verbreitung von
Kondomen muss allerdings auch die allgemeine Gesundheitssituation
in den Ländern verbessert werden.
Bisher fließen nur 5 % der globalen Aids-Mittel in die Dritte
Welt. Diese Summe reicht bei weitem nicht aus.
Aids - ein Entwicklungsproblem ?
Neben der Vielzahl von Krankheiten, an denen jährlich Mio.
von Menschen in Entwicklungsländern erkranken oder sterben,
breitet sich seit 20 Jahren Aids aus, und zwar “mit alarmierender
Geschwindigkeit”, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO
feststellt. Es infizieren sich täglich immer mehr Menschen
mit dem HIV-Virus. Was zunächst als eine neue exotische Krankheit
in einigen Ländern Zentralafrikas beziehungsweise als ein
rätselhaftes Leiden Homosexueller erschien, ist jetzt zu einer
Pandemie (nicht begrenzte, in verschiedenen Ländern und Erdteilen
verbreitete Seuche) angewachsen, die überall auf der Welt
vor allem die Schwachen trifft: Menschen in Entwicklungsländern
und Randgruppen bei uns.
Aids wirft Lichter auf die Folgen sozialer Missstände, andererseits
sind eben diese Missstände - Slums, Armutsprostitution, Wanderarbeit
usw. - der Motor für die Ausbreitung der Pandemie mit der
jetzigen Geschwindigkeit.
Armut
In den ärmsten Ländern der Welt sinken die staatlichen
Ausgaben für Gesundheit kontinuierlich. In Afrika südlich
der Sahara haben zwei Drittel der Menschen keinen regelmäßigen
Zugang zu wichtigen Medikamenten. Dies führt dazu, dass unter
anderem Geschlechtskrankheiten nicht adäquat behandelt werden.
Armut zwingt viele Menschen zu Risikoverhalten, z. B. zur Prostitution
und zum Verkauf von Blut. Selbst mit ausländischer Finanzhilfe
kann nur ein kleiner Teil des in Entwicklungsländern gegebenen
Blutes auf HIV und anderer Krankheitserreger getestet werden. Empfänger
von Bluttransfusionen sind meist Kleinkinder, bei denen eine akute
Malaria notfallmäßige Bluttransfusionen erforderlich
macht. Bei geburtshilflichen Komplikationen sind Frauen durch Bluttransfusionen
gefährdet, mit HIV infiziert zu werden. Häufig wird Blut
auch einfach gegeben, um Patienten “wieder auf die Beine
zu bringen”, wenn eine gezielte Behandlung der Krankheitsursache
nicht möglich ist.
Zukunftsplanung setzt ein Mindestmaß an gesicherter Existenz
voraus. Aids als eine Krankheit, die erst nach vielen Jahren zum
Ausbruch kommen wird, hat keine aktuelle Bedeutung für jemanden,
der täglich damit konfrontiert ist, dass Leben nicht selbstverständlich
ist.
Zerstörung traditioneller Strukturen
Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Wanderarbeit und der
Verbreitung von Geschlechtskrankheiten und damit auch von Aids.
Im südlichen Afrika müssen Männer oft monatelang
von ihren Familien getrennt leben. In ihrer Heimat gibt es keine
Arbeit, und in den Minen, in denen sie meist arbeiten, keinen Platz
für Familien. Die Freizeit verbringen sie mit Alkohol und
Mädchen, die von diesem Gewerbe leben. Wenn die Männer
auf Urlaub nach Hause kommen, füllen Frauen mit Geschlechtskrankheiten
die Ambulanzen. In Afrika, Asien oder Lateinamerika ziehen Mio.
von Menschen auf der Flucht vor Verfolgung oder Naturkatastrophen
in andere Regionen oder in Nachbarländer. Familien werden
auseinandergerissen. Traditionelle Wertmaßstäbe verlieren
dabei häufig an Bedeutung gegenüber der Notwendigkeit
zu überleben.
Kosten
Das ohnehin schon strapazierte Gesundheitswesen armer Länder
wird durch die Aids-Pandemie hoffnungslos überfordert. In
mehreren großen afrikanischen Krankenhäusern sind über
die Hälfte aller Patienten HIV-positiv. Die Behandlungskosten
müssen meist von den Familien selbst aufgebracht werden. Die
Krankenhausbehandlung eines Kindes mit Aids kostet einen zairesischen
Arbeiter vier Monatsgehälter. An Behandlungsrichtlinien für
Aids stehen in vielen Entwicklungsländern, vor allem in Lateinamerika,
nur die USA zur Verfügung. Selbst der Versuch, diesen Richtlinien
zu folgen, führt Familien in den wirtschaftlichen Ruin.
Als Folge von Aids kommt eine Tuberkuloseepidemie unvorhergesehenen
Ausmaßes auf die Länder zu.
Auswirkungen auf Familien
Die Hauptauswirkungen von Aids werden die Familien und Gemeinden
spüren. Die Folgen, die der Ausfall eines Lehrers oder einer
Hebamme auf eine Gemeinschaft hat, lassen sich in Zahlen nicht
ausdrücken.
Eine Erkrankung des Hauptverdieners führt häufig zur
Verarmung der ganzen Familie, wenn z. B. notwendige Investitionen
wie für Saatgut unterbleiben, während gleichzeitig Geld
zur Versorgung des Kranken benötigt wird. Oft müssen
dann die Kinder von der Schule genommen werden, um bei der Arbeit
zu helfen und weil das Geld für die Lernmittel nicht mehr
reicht.
Waisen
Der frühe Tod von Mio. von Müttern wird noch weitreichende
Folgen haben. Bereits jetzt sind in besonders betroffenen Gegenden
etliche der unter 18jährigen verwaist.
Es gibt 12jährige, die selbstständig eine Reihe jüngerer
Geschwister betreuen, weil es keine erwachsenen Verwandten mehr
gibt, die diese Aufgabe übernehmen könnten.
Eine Studie aus Uganda zeigt, dass 10 Prozent der Kinder, deren
Eltern lebten, und 50 Prozent der Waisen (Aids- und Kriegswaisen)
aus finanziellen Gründen nicht die Schule besuchen konnten.
Allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, dass Aids und
Entwicklungsproblematik sich gegenseitig beeinflussen. Aids ist
ein gesamtgesellschaftliches und kein medizinisches Problem.
Ein Sieben-Punkte-Plan
> Grundlegende menschliche Bedürfnisse müssen wieder
Ziel der Entwicklungspolitik werden.
> Prävention und Kontrolle von Krankheiten des Fortpflanzungstrakts
und der STD (Sexually Transmitted Diseases) müssen in die
Gesundheitsdienste integriert werden, insbesondere in die Familienplanung,
in Programme für die Gesundheit von Mutter und Kind und in
die allgemeinmedizinische Versorgung. Sichere Abtreibungsmöglichkeiten
müssen zur Verfügung gestellt werden.
> Die Qualität jeglicher gynäkologischen Gesundheitsfürsorge
und Unterrichtung ist zu verbessern.
> Einfache, billige, schnelle Diagnose-Tests für STD müssen
entwickelt werden und zur allgemeinen Verfügung stehen, insbesondere
für Frauen, die keine Symptome aufweisen.
> Sichere und wirksame vaginale Antibiotika müssen entwickelt
werden, die Frauen vor allem vor STD schützen, und die Frauen
ohne Mithilfe ihrer Partner benutzen können.
> Die Medien müssen mobilisiert werden, damit junge Leute,
Frauen und Männer über Sexualität und über
die Ursachen, Gefahren, Vorbeugung und Behandlung von Infektionen
informiert werden.
> Frauenorganisationen müssen unterstützt werden, die
sich mit Vorsorge und Kontrolle von Infektionen beschäftigen
und auf Veränderungen der Politik hinarbeiten.
Internationales Frauen-Gesundheits-Bedürfnis
World Affairs - Nina Schwarting - 08.06.2005